Etappe 9

Finsterwald – Flühli

Vom Osten in den Westen

Technische Angaben

Datum
27. Mai 2022

Wetter
Die erste Etappe dieser Saison bei herrlichem Wanderwetter. Mit knapp 20°C war es äusserst angenehm.

Route
Finsterwald – Entlenmatt – Vorder Schwändili – Schattweid – Mülleremoos – Tännli – Guntlisboden – Juchmoos – Angst – Änggenlauenen – Bargelen – Baumgarten – Salzbüel – Äschimoos – Flühli

Zeiten
Finsterwald ab 08.40, Flühli an 15.00, 6:20 Gesamtdauer. Mit dem Auto vom Camping in Hasle (LU) zum Bahnhof Entlebuch. Von dort mit dem Postauto nach Finsterwald (Kirche). In Flühli sind wir mit dem Postauto nach Schüpfheim und von dort mit dem Zug nach Entlebuch gefahren. Mit dem Auto zurück zum Camping.

Distanz
18.5 km, Aufstieg 682 m, Abstieg 853 m

Unterkunft
Übernachtung in unserem Wohnwagen «Bürsti» auf dem Stellplatz in Hasle (LU). Der Stellplatz war sehr zweckmässig und günstig, sowohl für’s Portemonnaie als auch lagetechnisch als Ausgangspunkt für die Etappe.

Verpflegung
Aus dem Rucksack. Auf der Engenlauenen-Alp haben wir Käse für das Mittagessen gekauft. Im Denner-Satellit von Flühli holten wir das wohlverdiente Glacé, welches wir auf dem Wasserspielplatz genossen haben.

Besonderes
Die erste Etappe dieser Wandersaison. Dort, wo vor 40 Jahren schon kein Weg war, gab es auch – oh Wunder – auch heute keinen mehr. Wobei wir die Grosse Entle immerhin über eine Brücke überqueren konnten. Die Brücke war aber alles andere als vertrauenserweckend. Sie hat aber gehalten und wir sind trockenen Fusses ans andere Ufer gekommen. Auf der anderen Seite kraxelten wir 180 Höhenmeter durch Weide und Sumpf – vermutlich sind die letzten Spaziergänger vor mehr als 40 Jahren hier durchgegangen. Wer das wohl war?! Die Gegend des Biosphärenpark Entlebuch ist landschaftlich sehr schön – wir sind froh, dass wir diese Gegend kennengelernt haben. Leider bekam Louisa Schmerzen im Knie, die sich verstärkt haben im Laufe der Tour. Sie hat durchgehalten. Für die nächste Etappe, die für den folgenden Tag geplant war, hat es dann aber nicht mehr gereicht. Wir sind nach Hause zurückgekehrt und hoffen, dass sich das Knie schnell wieder erholt. Unser Wohnwagen als Standquartier bewährt sich. Die Etappen sind nun immer weiter von Stein entfernt, weshalb wir froh sind über unser fahrbares Schlafzimmer. Zu Hause haben wir endlich begonnen, die Strecke auf der Schweizer Karte auszustecken, damit die Kinder (und auch wir Eltern!) erkennen, was sie eigentlich schon geleistet haben.

Etappenbericht Grossmüeti und Grosspapa
6. August 1981

Hinterlasse einen Kommentar