Eggiwil – Unterlangenegg
Vom Osten in den Westen
Technische Angaben
Datum
15. Oktober 2022
Wetter
Zunächst regnerisch und wolkenverhangen. Nach und nach wurde das Wetter aber besser, bis wir schlussendlich bei fast 20°C kurzärmlig die Etappe abgeschlossen haben. Und das Mitte Oktober!
Route
Eggiwil – Knubel – Breitmoos – Naters – Boden – Süderen – Oberei – Schwarzenegg – (Kreuzweg) Unterlangenegg
Zeiten
Eggiwil ab 10.00, (Kreuzweg) Unterlangenegg an 15.45, 5:45 Gesamtdauer. Mit dem Bus vom TCS-Camping Gwatt in Thun zum Bahnhof Thun. Von dort mit dem Zug nach Konolfingen, dann weiter mit dem Zug nach Signau. Von Signau mit dem Postauto nach Eggiwil. Von (Kreuzweg) Unterlangenegg mit dem Bus nach Thun Bahnhof und von dort weiter mit dem Bus zurück zum Camping.
Distanz
18.0 km, Aufstieg 629 m, Abstieg 537 m
Unterkunft
Übernachtung in unserem Wohnwagen «Bürsti» auf dem TCS-Camping Gwatt in Thun. In Thun haben wir anschliessend Ferien gemacht und auch noch eine weitere Etappe in Angriff genommen.
Verpflegung
Auf dem schönen Aussichtspunkt Naters haben wir ein Mittagessen aus dem Rucksack genossen (und gegen die dort anwesenden Kühen verteidigt). In der Bäckerei in Oberei haben wir uns einen feinen z’Vieri gegönnt.
Besonderes
Unsere Etappe nahm ihren Anfang in Eggiwil. Dies haben wir so gewählt, damit wir die Etappe 11 von Grossmüeti und Grosspapa zweiteilen konnten. Wir haben dafür am Schluss noch den einen oder anderen Kilometer der Etappe 13 (Süderen/Oberei – Blumenstein) angehängt. Auf dem Abstieg von Naters nach Süderen sind wir einer Gruppe von Jägern begegnet, die soeben ein Reh geschossen hatten. Das Reh lag frisch geschossen auf der Strasse. Während die beiden Jüngeren fasziniert waren und dem Jäger Löcher in den Bauch gefragt haben (das ist bei Jägern eine etwas unangebrachte Redewendung…), hatte Louisa Mühe mit diesem überraschenden Ereignis. Um die Nerven wieder zu beruhigen, haben wir uns mit feinen Spitzbuben aus der Dorfbäckerei eingedeckt. Die letzten Kilometer haben wir dann bei schönstem Herbstwetter unter die Füsse genommen. Wir haben zudem ein Spiel erfunden: uns ist aufgefallen, dass in der Zentralschweiz ganz viele Geburtstafeln aufgehängt werden an den Fassaden der Häuser. Wer einen Namen richtig geraten hätte, hätte ein Glacé bekommen. Doch leider scheinen die Geburtstafeln im Bernbiet weniger beliebt zu sein als in der Zentralschweiz. Wir haben kaum mehr Tafeln gesehen. Das Spiel werden wir aber wieder spielen, wenn wir die noch fehlenden Etappen im Entlebuch abmarschieren werden. Wir halten euch auf dem Laufenden! Für uns, die wir in der Langenegg wohnen, war der Schlusspunkt ein kleines Highlight. Übrigens: Melanie Oesch wohnt in Schwarzenegg. Und in Oberei fand eine Viehschau statt, wobei uns die in Stein deutlich besser gefällt.
Etappenbericht Grossmüeti und Grosspapa
26. August 1981






















