Technische Angaben
Datum
5. August 1982
Wetter
teilweise sonnig und warm, Berge zum Teil im Nebel
Karte
1:25’000 Blätter 1225 Gruyères, 1245 Château-d’Œx, 1244 Châtel-St-Denis
Route
Gruyères (Station) – Pringy – L’Arêna – Le Penny – Petites Clés – La Braya – Gros Plané – Le Villard La Pudze – P. 1127 (Pont de la Cascade)
Höhen ü.M.
Gruyères 750 m, Petites Clés 1320 m, Petit Plané 1478m, Villard 1459m, La Pudze 1160 m, P. 1127
Zeiten
Gruyères – Gros Plané 4 Std., Gros Plané – P. 1127 1 1⁄2 Std.
Unterkunft
bei Greti in Blonay
Verpflegung
Rucksack
Besonderes
in den Kantonen Freiburg und Waadt sind viele Alpsträsschen asphaltiert und für den allgemeinen Verkehr geöffnet.
Etappenbericht Looser
7. August 2023
Etappe 15
Von Gruyères nach Les Paccots
Von der Einkehr in Blonay…
Für die beiden nächsten Etappen waren wir bei der Schwägerin bzw. Schwester in Blonay untergebracht. Der Weitermarsch begann also wieder am Bahnhof Gruyères (Greti hatte uns dorthin gefahren) oder, wenn man lieber will, bei der Schaukäserei, wo wir uns ein wenig verproviantierten. Noch einmal ging es richtig in die Berge, diesmal am Westabhang des Moléson 567.667 E / 155.366 N entlang, von dem wir vor zwei Jahren auf der Südostseite abgestiegen waren. Der gute Alpweg führt auf der linken Talseite der Albeuve hinauf über sonnige Weiden bis zum Übergang Petites Clés am Nordgrat des Moléson. Weil das Gelände häufig sumpfig ist, war es gut, dass an diesem Tag die Regengüsse ausblieben. Nur die Berggipfel waren zeitweise in den Wolken, weshalb die Blicke wieder eher Richtung Himbeeren gingen, die besonders auch im Wald La Braya am Westhang des Moléson in herrlicher Menge vorkamen. Zwischen den Alphütten Petit Plané und Gros Plané, wo wir den Pariser Renault bei einer ‹colonie de vacances› antrafen, hatten wir den höchsten Punkt erreicht und überschritten bald danach die Wasserscheide zwischen Sarine und Veveyse bzw. Rhein und Rhone, womit wir uns endlich dem Mittelmeer zuwandten; über ausgedehnte Alpweiden und durch schöne offene Tannenwälder waren wir dann auch sehr bald und bequem unten am Pont de la Cascade, hinter les Paccots, wo wir den eigenen Wagen stationiert hatten.