Etappe 1

Bargen – Station Dachsen

Vom Norden in den Süden

Technische Angaben

Datum
8. März 2026

Wetter
Bei der Ost-West-Durchquerung der Schweiz hat uns das Wetter nie einen Strich durch die Rechnung gemacht. Auch jetzt – zum Auftakt unseres neuen grossen Familienprojekts – blieb uns das Wetterglück treu. Anfangs war es noch kalt bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Über den Tag stieg das Thermometer auf bis zu 15°C. Die Frühlingssonne war eine willkommene Begleiterin, blies doch ab und zu eine frische Bise. Es war das typische Zwiebellook-Wetter: mal mit Jacke, mal mit Pullover, mal mit kurzen Hosen (nur Johanna…), mal im T-Shirt.

Route
Bargen – Müli – Vordere Rande – Chriegacker – Schloothaalde – Merishausen – Buechbärg – Orseretaal P. 511 – Oberbirch – Sommerwies – Hohlebaumwaald – Kluus – Lahnbuck – Neuhausen – Rheinfall (Schloss Wörth) – Nohlbrücke – Station Dachsen

Zeiten
Bargen ab 08.55, Station Dachsen an 16.08, 7:15 Gesamtdauer. Mit dem Auto sind wir am Morgen früh nach Dachsen gefahren. Von Dachsen ging es mit dem Zug nach Schaffhausen und von dort mit dem Bus nach Bargen.

Distanz
Bargen – Station Dachsen 24.3 km, 670 m rauf, 886 m runter.

Unterkunft

Verpflegung
Frühstück im Auto, Verpflegung aus dem Rucksack. Glacé am Rheinfall.

Besonderes
Als Familie haben wir gemeinsam beschlossen, die Nord-Süd-Durchquerung der Schweiz in Angriff zu nehmen. Natürlich werden wir uns ganz am Schluss wieder belohnen für die Mühen. Womit, verraten wir erst, wenn wir das Ziel erreicht haben. Wie wunderbar, dass wir den ersten Wandertag mit so viel Wetterglück beginnen konnten. Die Route der ersten Etappe war ideal: abwechslungsreich von der Landschaft her, körperlich nicht zu anstrengend. Der Einstieg ist damit weitgehend geglückt. Leider hat Johanna ein stark schmerzendes Knie, das sie die ganze Etappe hindurch begleitet hat. Sie musste fest auf die Zähne beissen, hat aber durchgehalten und ist jeden Schritt selber gegangen. Ob wir diese Saison noch weitere Etappen unter die Sohlen nehmen können? Wir werden sehen…

Wir haben übrigens blühenden Seidelbast und die ersten Leberblümchen angetroffen. Genau wie Grossmüeti und Grosspapa! Und die Föhren und Buchen stehen auch immer noch.

Etappenbericht Grossmüeti und Grosspapa
15. April 1982

Ein Gedanke zu „Etappe 1“

  1. Wunderbar, Anneliese, diese Beschreibung! Ist eigentlich eine völlig andere Landschaft als bei uns, obschon recht nahe.

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